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MPU ist die Abkürzung für „medizinisch psychologische Untersuchung“, im Volksmund fälschlicherweise auch als „Idiotentest“ bezeichnet. Wenige Betroffene wissen exakt, um was es bei dieser scheinbar unüberwindlichen Hürde geht und wie diese abläuft. In diesem Bereich unserer Website beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen rund um die MPU:

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Was ist eine MPU?

MPU ist die Abkürzung für „medizinisch-psychologische Untersuchung”.

 

Die MPU ist ein behördlich angeordnetes Verfahren, mit dem geprüft werden soll, ob man geeignet ist, im Straßenverkehr ein Fahrzeug zu führen.

Im Gegensatz zur normalen Führerscheinprüfung geht es dabei im Wesentlichen nicht um die Überprüfung von Wissen oder Können, sondern um Ihre charakterliche Eignung. Die Anordnung zur medizinisch-psychologischen Untersuchung erfolgt, wenn Zweifel an Ihrer charakterlichen Eignung bestehen, zum Bespiel aufgrund des Konsums illegaler Drogen, einer erhöhten Alkoholverträglichkeit, sowie verkehrs- und oder strafrechtliche Delikte.

Wer muss zur MPU?

Alkohol

Ein Kraftfahrer ist einmal mit einer Promillezahl von mindestens 1,6 Promille oder mehrmals mit über 0,5 Promille im Straßenverkehr aufgefallen.
Diese Werte gelten auch für Fahren unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad.

Wie bestehe ich die MPU?

Ist es möglich, die MPU ohne Vorbereitung zu bestehen?

Sie werden mit Fragen und Themen konfrontiert, mit denen Sie sich sicher bisher nicht auseinandergesetzt haben. Aufgrund der Komplexität der Untersuchung ist es sehr schwierig, die MPU ohne professionelle Vorbereitung auf Anhieb zu bestehen.

 

Die Durchfallquote ohne Vorbereitung liegt deutlich über 70%!

 

Unser Rat: Ohne eine professionelle Vorbereitung sollten Sie nicht bei der MPU antreten.

Viele MPU-Vorbereiter versprechen einen MPU Erfolg mit nur einem Wochenendkurs. Doch seien Sie realistisch, es gibt gesetzliche Bestimmungen, die können auch nicht durch einen Wochenendkurs umgangen werden. Insbesondere bei einer MPU-Anordnung wegen BTM oder Alkohol muss in der Regel Abstinenz von mindestens einem Jahr nachgewiesen werden. Es ist zutreffend, dass die Dauer der Abstinenz unter bestimmen Voraussetzungen „verkürzt“ werden kann. Eine derartige Möglichkeit kann aber nur in einem persönlichen Gespräch erörtert werden. Ehrlichkeit über Ihre Lage ist das A und O einer fairen und erfolgreichen MPU Vorbereitung, denn falsche oder unvollständige Informationen Ihrerseits, können zu einer negativen MPU führen.

Was kostet die MPU?

Medizinisch-Psychologische Gutachten

Gebühren inkl. Ust. nach dem §§2a und 4 Absatz 10 StVG sowie § 11 Absatz 3, des §§ 13 und 14 FeV

 (Quelle TÜV Nord Mobilität GmbH & Co. KG – Stand 01.08.2018)

Alkoholauffällige (§13 Nr. 2 FeV)

€ 592,62

Betäubungsmittel- u. Medikamentenauffällige (§ 14 FeV) inkl. Drogenscreening

€ 749,70

körperliche u. geistige Beeinträchtigungen (§ 11 Abs. 3 iVm. Abs. 2 FeV), ausgenommen neurologisch-psychiatrische Beeinträchtigungen

€ 511,70

neurologisch-psychiatrische Beeinträchtigungen (§ 11 Abs. 3 iVm. Abs. 2 FeV)

€ 531,93

Auffälligkeiten bei der Fahrerlaubnisprüfung (§ 11 Abs. 3 Nr. 3 FeV)

€ 384,37

Tatauffällige (allgemein, § 11 Abs. 3 Nr. 4 u. 5, Abs. 10 Nr. 2 FeV u. § 2a Abs. 4 u. 5 sowie § 4 Abs. 10 StVG) ohne Alkohol-, Betäubungsmittel- u. Medikamentenauffällige

€ 536,69

Untersuchungen bei Mehrfachfragestellungen ( § 11 Abs. 6 FeV)

Für die Fragestellung mit dem höchsten Entgelt wird der volle Satz berechnet, alle weiteren Fragestellungen mit jeweils 1/2 des hierfür geltenden Entgelts

Abkürzungen

FeV: Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung-FeV)

StVG: Straßenverkehrsgesetz (StVG)

FahrlG: Gesetz über das Fahrlehrerwesen (Fahrlehrergesetz – FahrlG)